Stenografen-Verein Goslar E. V.

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Aus den Vereinsmitteilungen


 Januar/Februar 2018

      Frohes neues Jahr     Neues Semester     Jahreshauptversammlung  
     Stadtmeisterschaften      
Bundespokalschreiben      Vereinsehrenabend     Seniorenmeisterschaften     Neue IBAN  

Alt und bewährt für neue Zeit!

Wir beharren keineswegs darauf, dass die Strategie der Vergangenheit automatisch für die kommende Zeit übernommen werden muss. Indem wir grundsätzlich und gerade an der Jahreswende jedes Konzept, jede Methode, jede einzelne Maßnahme abwägen, zeigen wir Bereitschaft für mögliche Veränderungen, wenn wir nur wie und von wem auch immer einen entsprechenden Hinweis erhalten.

„Schneller als andere“ ist nach wie vor unser Motto, und alles, was diesem dient, wird unbeirrt fortgesetzt, auch wenn wir stets sehr kritisch unsere Vorstellungen mit den Ergebnissen zu dieser Leistungsbereitschaft ins richtige Verhältnis zu bringen versuchen. Vorbei sind die Zeiten, da wir flächendeckende Leistung in all ihren Varianten an prospektive Interessenten bringen konnten; heute dürfen wir in Schnappatmung ausbrechen, wenn einzelne Nachfrager unseren Rat suchen. Unsere technisierte Gesellschaft (oder gesellige Technik) hat kein Ohr mehr für Hemdsärmeligkeit, Eigenständigkeit, Improvisationsvermögen; denn die per Knopfdruck ausgelöste Elektronik muss mit ihrer Intelligenz alles regeln, auch wenn sie bekanntermaßen nur so klug sein kann wie ihr Bediener … sicher auch mit Leistungsgrenzen.

Zwar werden wir nicht müde, völlig selbstlos dieses Missverhältnis anzuprangern, wohl wissend, dass geringste Widerstände in den Abläufen zu Bequemlichkeit oder Gleichgültigkeit führen können. Aber wir können wohl die Menschheit bzw. unsere jungen und alten Mitbürger nicht zu ihrem Glück zwingen, so sehr wir dies auch bedauern.

Eines jedoch tun wir sehr gern, nämlich all unseren Mitgliedern, Mitarbeiterin, Wettschreibern ein

glückliches, erfolgreiches Jahr 2018

wünschen, … zunächst unter Einbeziehung der Partner und Familienangehörigen ganz persönlich, natürlich aber darüber hinaus hinsichtlich unserer gemeinsamen Aufgabe. Gerade hier ist man und frau bis in die letzte Faser gefordert, sich am Erfolg unseres Vereins zu beteiligen und an ihm zu begeistern; denn ausschließlich überzeugende Darstellung, deutliche Stärke überwinden die zuvor beschriebenen Eigenschaften.

Ein herzliches Glückauf all unseren Schriftfreundinnen und –freunden in nah und fern.

Die Vereinsführung

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Neuer Start, neues Spiel, neuer Erfolg!

Nach kurzer, heftiger Pause gilt es für uns alle, unsere Blicke wieder nach vorn zu werfen: Schneller als gewollt ist 8. Januar 2018 und damit Beginn unseres Frühjahrssemesters. Alle Schriftkundigen sind aufgerufen, möglichst schnell ihre eigene Fortbildung aufzunehmen, um sich den erarbeiteten Vorsprung zu erhalten. „Könner können Kurzschrift und Tastschreiben“, und wer möchte nicht in diesem Sinne negativen Effekten aus dem Wege gehen.

In Verbindung mit dem Kursbeginn bei der Volkshochschule beginnen vier Wochen später dann am 5. oder 7. Februar 2018 unsere neuen Grundkurse – in Kurzschrift montags, im Tastschreiben für Schüler mittwochs am Nachmittag, für Erwachsene abends. Und wer sich nun am Ende seiner Schreibfertigkeit wähnt, die oder der muss unbedingt das Heer der Unwissenden über die Vorteile einer Ausbildung in Kurzschrift oder PC-Tastschreiben aufklären und diese überzeugen, welche immensen Erleichterungen und Zeitgewinne man für ein ganzes Leben erarbeiten kann. „Zeit ist Geld“ lautet ein immer noch gültiges Schlagwort, hier bewahrheitetet es sich auf vielfältige Weise.

Hier gehts zum Unterrichtsplan für das beginnende Semester; hinsichtlich weiterem Rat und Aufklärungen stehen wir jederzeit zur Verfügung.

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Jahreshauptversammlung

Wir halten uns an Recht und Wahrheit, damit auch an Klarheit, für die wiederum das Vereinsrecht mit seinen Bestimmungen steht. Und so berufen wir unsere obligatorische ordentliche Mitgliederversammlung für

Mittwoch, 21. Februar 2018
19:30 Uhr in die BBS am Stadtgarten, Raum 009

ein. Die Tagesordnung:

1. Begrüßung, Gedenken, Auszeichnungen
2. Bericht der Unterrichtsreferentin
3. Geschäftsbericht des Vorsitzenden über 2017
4. Rechnungslegung für das Geschäftsjahr 2017
5. Aussprache zu den Berichten
6. Bericht der Kassenprüfer/innen
7. Entlastung der Kassiererin/des Vorstandes
8. Vorstandswahlen/Ergänzungswahl eines Kassenprüfers
9. Verschiedenes

Wir laden alle Mitglieder und gegebenenfalls Partner sehr herzlich zu unserer Hauptversammlung ein. Gerne legen wir Rechenschaft über die geleistete Vereinsarbeit ab und nehmen Kritik, Bestätigung, Anmerkungen und Vorschläge entgegen. Am gedeihlichsten dürfte gemeinsame Arbeit sich aus dem Dialog entwickeln; die Vereinsführung würde gerne aus solchem Zusammenhang partizipieren.

Anträge zur Jahreshauptversammlung sind schriftlich bis zum 10. Februar an den Vorstand zu richten.

Unsere Hauptversammlung soll wieder in einer nahe gelegenen Gaststätte ausklingen, wozu wir ebenso eine gute Beteiligung erhoffen wie zu den Regularien selbst. Es ist leicht nachzuvollziehen, wie viel Motivation eine Führungscrew aus guter Resonanz gewinnen kann.

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Lokaler Leistungshöhepunkt

Am Samstag, 10. März 2018 - also relativ früh – veranstalten wir in der BBS unsere Stadtmeisterschaften in Kurzschrift, Texterfassung und Textbearbeitung in den Berufsbildenden Schulen Goslar Am Stadtgarten, Heinrich-Pieper-Str. 3 bis 7, mit folgendem Zeitplan:

12:00 Uhr PC-Wettbewerbe (Einschreiben ab 11:30 Uhr)
14:00 Uhr Kurzschrift
- jeweils Meister- und Praktikerklasse -.

Wir laden alle Wettschreiber, nicht nur die Spitzen, sehr herzlich zu unseren Meisterschaften ein. PC-Technik ist mitzubringen, da wir aus Kostengründen die schuleigenen Geräte nicht benutzen. Urkunden, Preise, Titel und entsprechende Wanderpreise werden ausgeschrieben; die Ergebnisse der jugendlichen Teilnehmer fließen wie gewohnt in die nationale Wertung des 45. Bundesjugendschreibens ein. – Teilnehmergebühr: 3 Euro.

Nachfragen immer mal wieder bestätigen uns, dass für jedwede Qualifikation hier und da noch Leistungsnachweise benötigt werden. So gilt diese Aufforderung zur Teilnahme nicht nur den aktiven Kursteilnehmern, sondern auch externen Interessenten, die allerdings unter Umständen in untergeordneten Leistungsstufen bereits im Laufe der Woche im Rahmen des Unterrichts schreiben mussten. Diesbezügliche, aber auch weitere Einzelheiten sind jederzeit mit dem Vorsitzenden zu klären.

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Deutliche Verbesserung beim Bundespokalschreiben

2016 in Weimar … 4. November 2017 in Celle; ganz sicher ist es nicht nur der „Heimvorteil“, sondern die geringfügig stärkere Besetzung zusammen mit Tagesform und natürlich immer auch dem Quäntchen Glück, die bei gleichgebliebener Zahl von Mannschaften für den Norddeutschen Stenografenverband ein besseres Ergebnis erbrachten. Und da in den drei Mannschaften der „Nordlichter“ bei 14 Startern allein sechs aus unserem Verein stammen, ist das Ergebnis auch und besonders für unsere Spitzenschreiber ein eindrucksvoller Leistungsbeweis: In Kurzschrift in der offiziellen Einzelwertung die Plätze 2, 3, 6 und 16, in Texterfassung Platz 6, in Textbearbeitung Platz 12.

Zusammen mit den Schreiberinnen aus Flensburg, Schleswig, Soltau und Wolfenbüttel reichte es für den Norddeutschen Verband zur Verbesserung um jeweils einen Rang in der Mannschaftswertung auf Rang 4 in Texterfassung, 3 in Textbearbeitung sowie den umjubelten Sieg in Kurzschrift mit 2907 Punkten vor Bayern (2641), während die weiteren Pokale gut verteilt an Ost- und Westdeutschen Verband gingen. Überhaupt spricht die Verteilung der „Treppchenplätze“ an fünf Verbände für die Ausgeglichenheit bei diesem Wettbewerb.

Die Goslarer Einzelleistungen in Kurzschrift Wolfgang Groth (425 Silben), Frank Büttner (400 S.), Peter Birtel (375 S.), Hella Hobbie (340 S.), in Textbearbeitung Martina von der Eltz (102 Autorenkorrekturen) und dann zusätzlich in Texterfassung (529 Anschläge).

Bis auf die Tastschreiber, die im Hinblick auf ihre Topbesetzung vom Ergebnis nicht so begeistert waren, können alle übrigen Wettschreiber/innen mehr als zufrieden sein. Es bleibt zu wünschen, dass sie alle sich ihre Loyalität und ihren bemerkenswerten Teamgeist bis zum nächsten Pokalschreiben im November 2018 in München, also in der „Höhle des Löwen“ bewahren können. – Herzliche Glückwünsche!

>> Artikel der Goslarschen Zeitung vom 16.11.2017

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Langjährige Mitglieder am Vereinsehrenabend

27 von 82 eingeladenen Mitgliedern mit 1035 Mitgliedsjahren, das heißt mit Partnern 34 Teilnehmer belebten am 18. November diese traditionelle Vereinsveranstaltung im H+ Hotel (einst „Bären“). Die körperliche Stärkung durch neuen Chefkoch, die geistige durch Jutta Hubitschka, die vielschichtige angeregte Unterhaltung konnten wie sonst auch nicht verhindern, dass der Vorsitzende einige Anmerkungen zu den örtlichen und nationalen Strukturen sowie zum aktuellen Geschehen und der derzeitigen Situation beitrug. Die Vereinbarung von Erwartungen der Mitglieder und den erreichten oder geplanten Ergebnissen bzw. dem Wert des Vereins in der Öffentlichkeit hinsichtlich der angestrebten Resonanzen standen wiederum im Vordergrund und sind unverändert in mehreren Nuancen Richtschnur für die erfolgreiche Vereinsarbeit unter Beteiligung aller Mitglieder.

Eckehardt Hubitschka wollte insgesamt sechs Mitgliedsjubilare auszeichnen, aber nur zwei davon boten durch Anwesenheit die Möglichkeit dazu: Holger Kubiak mit 10 Jahren neu in diesem Kreis der Langjährigen, Martina von der Eltz mit auch bereits 25 Jahren nahmen Ehrenabzeichen und Urkunde entgegen. Youngster Robin Rönnecke erhielt das silberne Leistungsabzeichen für Texterfassung. Für 50-jährige Mitgliedschaft zeichnete der Vorsitzende Utta Bohnsack und Renate Nietzel aus und erwähnte in diesem Zusammenhang die Spitze von 69 Mitgliedsjahren. Einer der vielen „dezenten“ Hinweise galt der durchschnittlichen „Dienstzeit“ des amtierenden Vorstandes von 29 Jahren und der Gesamtnote der Vereinsarbeit von „2 -“.

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Deutsche Seniorenmeisterschaften

2016 Goslar, 2017 Marburg … erster Advent … und Goslar vorn. Was im vorherigen Jahr auf „eigenem Platz“ begann, fand am 2. Dezember 2017 an der Lahn seine Fortsetzung: Die Goslarer Steno-Senioren sind Spitze! Und da die örtliche Presse den vorgelegten Bericht (Stand: 13.12.17) bisher ignorierte, geben wir diesen unseren Mitgliedern im Folgenden zur Kenntnis:

Schnellste Steno-Senioren aus Goslar
Zwei Siege der Stenografen bei deutschen Seniorenmeisterschaften

Die alljährlichen deutschen Seniorenmeisterschaften führte der Deutsche Stenografenbund am vergangenen Wochenende in der 17. Auflage in Marburg an der Lahn durch. Senioren sind dabei die Wettschreiber/innen über 50 Jahre – unterteilt bei 65 Jahren in die Altersgruppen A und B -, die zum Teil den Stress der allgemeinen nationalen Meisterschaften nicht mehr eingehen, dennoch die regelmäßige Leistungsbestätigung beziehungsweise die fast familiäre Atmosphäre dieser Treffen mit großer Freude nicht missen möchten. Insgesamt gingen in den Wettbewerben Kurzschrift und PC-Schnellschreiben fast 60 Teilnehmer/innen an in der Summe über 80 Starts, wobei ein leichtes Übergewicht bei den „jüngeren Senioren“ besteht. Für die Cracks des Stenografen-Vereins Goslar von 1891 ist diese Meisterschaft infolge der biografischen Entwicklung inzwischen auch von Bedeutung: Diesmal stellten sich immerhin fünf von ihnen den sieben Herausforderungen. In der Totale wurden an der Spitze bemerkenswerte 475 Silben beziehungsweise 457 Anschläge im Rahmen der üblichen Fehlergrenzen in die Wertung gebracht. Und einmal mehr unterstrichen die Harzer ihr traditionell überdurchschnittliches Leistungsvermögen, indem sie in der Gruppe A das Ergebnis dominieren: Erster und somit erneut deutscher Meister ist Wolfgang Groth mit 475 Silben, 2. Frank Büttner (400 S.), 3. Peter Birtel (375 S.), 6. Regina Groth (280 S.).

Das erschriebene Ergebnis mit vier von 18 Medaillen über alles übertraf als einziger Doppelsieger unter den sechs Erstplatzierten aus fünf Vereinen wiederum der Goslarer Wolfgang Groth, der seiner Kurzschrifthöchstleistung noch 327 Anschläge/Minute hinzufügte und so nicht nur mit 167,73 Punkten die Kombi-Wertung der Gruppe A souverän, sondern auch insgesamt vor einer Schreiberin aus Leipzig (161,3) gewann. Als bester Wettschreiber dieser Meisterschaft darf er den dafür ausgeschriebenen Wanderpokal ein weiteres Jahr sein eigen nennen. Ebenfalls mit Erfolg nahm Inge Biedermann teil und erzielte mit 325 Anschlägen im PC-Schnellschreiben Rang 13. – Ein solch erfolgreicher Abschluss des Wettschreibjahres ist wiederum Bestätigung der Goslarer Dominanz, gleichermaßen aber auch bereits Ansporn für das folgende Jahr.

>> Artikel der Goslarschen Zeitung vom 14.12.2017

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Überweisungen

Auch nach der Fusion unterhalten wir unser Girokonto unverändert bei der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine. Die neue IBAN lautet:

DE59 2595 0130 0000 0123 36

Wir bitten um Beachtung bei Überweisung von Mitgliedsbeitrag oder Kursgebühr, auch wenn noch einige Zeit die automatische Umsetzung gesichert ist.

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zu früheren Vereinsmitteilungen


Zuletzt aktualisiert: 31.12.2017

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