Stenografen-Verein Goslar E. V.

Aktuell

Aus den Vereinsmitteilungen

Kursangebot

 November/Dezember 2018

      Resonanz Herbstsemester      Nord(west)deutsche Meisterschaften       Bundespokalschreiben       DSGVO   
 
Alles schlecht?        Jahresrückblick      Artikel der Goslarschen vom 24.10.2018    
     Vereinsnachrichten per E-Mail   

Nur einmal noch!

Dies ist nicht etwa der Klageruf der Redaktion unserer „Goslarschen Stenografenzeitung“, es soll vielmehr die Aufforderung an unsere Mitglieder und Kursteilnehmer sein, diese unsere Informationen und Anmerkungen – elektronisch oder Papier – zum letzten Mal sorgfältig zu lesen … in diesem Jahr 2018, bevor dann – im neuen Jahr 2019 – die Serie fortgeführt wird.

In diesem Zusammenhang weisen wir einfach einmal darauf hin, dass regelmäßige schriftliche Mitteilungen an die Mitglieder durchaus längst nicht mehr überall üblich sind; und in Stenografenvereinen eben leider auch nicht mehr. Es geht nicht ohne den nötigen Aufwand an Zeit und auch Mitteln; und dies sollten engagierte Mitglieder im Zuge von Loyalität deutlich im Auge behalten, … und vielleicht auch einmal reagieren, oder?

Wenn wir in unseren folgenden Ausführungen überwiegend Erfreuliches herausheben, dann ist dies für unsere gesamte Gemeinschaft einfach erfreulich: Grundkurse, Leistungserfolge und anderes mehr können und sollen stimulieren und motivieren, und dies dann wieder zur erneuten Freude. So stellen wir uns den Kreislauf von Kommunikation vor, immer auch mit der Möglichkeit zu konstruktiver Kritik. Nicht jedem muss zu jeder Zeit jede Aussage gefallen. – Lesen Sie weiter!

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Voraussetzung für Hoffnung

Fast drei Monate sind nun nach dem vermeintlichen „Sommerloch“ schon wieder vergangen, die Herbstferien sogar ebenfalls Vergangenheit. Unsere Fortbildungskurse, aus denen wir unsere erfolgreichen Wettschreiber/innen rekrutieren, haben Mitte August ihre Trainingsarbeit wieder in nahezu unveränderter Besetzung aufgenommen. Und die immer wieder bewegende Frage nach Anfängern für unsere Grundkurse hat eine befriedigende Antwort gefunden: Entgegen realistischer Einschätzung haben wir am 3. September mit fünf teilweise äußerst jungen Teilnehmern die Ausbildung in Kurzschrift beginnen können, während wir für den Nachmittagsschülerkurs im Tastschreiben ab 5. September zwölf Teilnehmer gewinnen konnten.

Wir begrüßen alle neuen Kursteilnehmer bei uns und wünschen ihnen den notwendigen Ehrgeiz und das Durchhaltevermögen, um die begonnene Ausbildung erfolgreich absolvieren bzw. die angestrebte praxisgerechte Schreibfertigkeit erreichen zu können. „Schneller als andere“ soll das wirksame Motto bleiben.

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Alt und Jung mit bemerkenswerten Erfolgen

So titelte die „GZ“ am 6. Oktober ihren Bericht über einmal mehr beeindruckende Ergebnisse unserer Schnellschreiber. Damit findet unsere Vereinsarbeit in einem beinahe rekordverdächtigen Maß bei den Norddeutschen Verbandsmeisterschaften in Soltau am 22./23. September erneut grandiose Bestätigung. Wir fassen die markanten Punkte dieses Fazits kurz zusammen:

- Von den acht vertretenen Vereinen stellt Goslar mit 13 von 48 Wettschreibern die stärkste Delegation.

- Diese bestätigen ihre Leistungsstärke mit 29 von 99 Starts in den vier Wettbewerben, was zu vier von 15 Platzierungen im Mehrkampf führt.

- Nur ein einziger Start fiel technischen Problemen zum Opfer.

- Mit fünf von insgesamt sieben Leistungen setzen sich unsere jugendlichen Schreiber erfreulich in Szene.

- Von acht vergebenen Titeln holen wir fünf nach Goslar (die restlichen drei gehen nach Schleswig): Als Einziger doppelt in Texterfassung und Textbearbeitung/Textgestaltung ragt unser Robin Rönnecke heraus, als Etablierte wiederholen Wolfgang Groth und Martina von der Eltz ihren Vorjahrestitel, hinzu kommt völlig überraschend unser Jugendmeister Johannes Schmechel in Kurzschrift.

- 400 Silben, 527 Anschläge und 190 Textbearbeitungen sind in nationaler Betrachtung Spitzenergebnisse.

- Martina von der Eltz und Inge Biedermann gehören zu den fünf vielfältigen Schreiberinnen, die alle vier Disziplinen erfolgreich bewältigten.

Insgesamt hat eine/ein jede(r) unserer Wettschreiber/innen sich mit guter Leistung überzeugend bestätigt; dazu gratulieren wir sehr herzlich. Unsere Position im Norddeutschen Stenografenverband ist einfach stark. Dieses Niveau zu halten ist unsere Aufgabe für die nächste Zukunft, zum Beispiel 2019 in Oldenburg.

Die Goslarer Ergebnisse im Einzelnen:
in der Reihenfolge KS = Kurzschrift, TE = Texterfassung, TB = Textbearbeitung, TV = Professionelle Textverarbeitung, MK = Mehrkampf.

Biedermann, Anja: - / 15./314 A. / - / 5./72 P.
Biedermann, Inge: 28./120 S. / 8./339 A. / 15./78 TB / 8./66 P. / 10.
Birtel, Peter: 4./350 S.
Drygala, Lars: - / 2./217 A. / 3./62 TB
Mandalka, Ute: - / 24./188 A. / 22./52 TB
von der Eltz, Martina: 6./325 S. / Meisterin 527 A. / 3./145 TB / 4./95 P. / 2.
Groth, Regina: 9./240 S.
Groth, Wolfgang: Meister 400 S. / 5./365 A. / 12./87 TB / - / 4.
Hobbie, Hella: 5./350 S.
Kirchner, Gina: - / 10./317 A. / 6./101 TB / 3./96 P. / 6.
Rönnecke, Robin: - / Schülermeister 357 A. / Schülermeister 68 TB / -
Schmechel, Johannes: Jugendmeister 130 S.
Warnecke, Niklas: 11./336 A. / 9./104 TB

>> Artikel der Goslarschen Zeitung vom 06.10.2018

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30. Bundespokalschreiben

Unsere Bewährungsproben nehmen einfach kein Ende; denn einmal noch in diesem Jahr werden unsere Schnellschreiber an Block oder Tastatur gerufen: Am 10. November in München geht es um die Bundespokale für die Verbandsmannschaften in Kurzschrift, Texterfassung und Textbearbeitung, also ganz weit im Süden, wo vor 150 Jahren der Deutsche Stenografenbund gegründet wurde. Für den Norddeutschen Stenografenverband gehen zwölf erfahrene Wettschreiber/innen an den Start, davon allein fünf aus unserem Verein.

Die Plätze 4, 3 oder der Sieg in Kurzschrift waren im vergangenen Jahr in Celle die Ausbeute. Drücken wir unseren Schreibern und auch den weiteren „Nordlichtern“ aus Flensburg, Schleswig und Soltau die Daumen für ein ähnlich gutes Ergebnis zum Abschluss dieses Wettschreibjahres.

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DSGVO

Einen Wust von Berichten, Unterlagen, Bestimmungen und dergleichen galt es durchzuarbeiten, bevor wir die Zusammenfassung zu diesem brisanten Thema in unseren letzten Vereinsnachrichten veröffentlichen konnten. Das Gefühl von Unsicherheiten und Auslegungen, also Widersprüchen hat uns dabei nie verlassen; allerdings hat uns der durch die Medien verursachte Druck zum Handeln gezwungen, um allen Eventualitäten aus dem Wege zu gehen.

Die Verlautbarung an unsere Mitglieder und Kursteilnehmer hat sich weitgehend ohne Widersprüche im erträglichen Maß gehalten, nicht aber die ebenfalls abgedruckte Einwilligungserklärung, die wir – aber auch nur als Zwischenergebnis – in den Punkten satzungsgemäße Zwecke, Bankverbindung und Presseveröffentlichung doch ein wenig ändern müssen.

Wer diese Erklärung bereits unterschreiben zurückgegeben hat, hat der Form Genüge getan und dabei darauf vertraut, dass die Vereinsführung im bestmöglichen Wissen handeln wird. Für die übrigen Mitglieder wollen wir uns nicht wiederholen und fügen diesen Vereinsmitteilungen als Beilage *) die angepasste Einwilligungserklärung bei mit der Bitte um Unterzeichnung und Rückgabe. Natürlich schließen wir in diese Bitte mit Nachdruck alle jene Mitglieder ein, die bisher lediglich noch nicht an diesen formalen Akt gedacht haben. Wer schon abgegeben hat, ist „abgehakt“.

Wir hoffen sehr, mit dieser zweiten Maßnahme die restlichen Bedenken ausgeräumt zu haben und würden uns über prompte Erledigung dieser EU-Initiative sehr freuen wie auch die Vereinsverwaltung für Wegfall weiterer Erinnerungen dankbar wäre. Wir danken für Ihr Verständnis.

*) per Post oder E-Mail

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Ist es denn wirklich so schlecht?

Wir Deutschen sind ja als Wehkläger verschrieen. Ein großer Teil der deutschen Bürger kommentiert immer wieder die zweifellos unangenehmen Feststellungen in unserer Gesellschaft. Zuletzt ständig stärker schlägt sich das auch in allen Wahlergebnissen nieder.

Ist es denn aber wirklich so negativ? In einem bekannten Wochenmagazin fanden wir einige Langzeitvergleiche, die diese überwiegende Einschätzung durchaus auch nachdenkenswert gestalten:

  • In den letzten hundert Jahren sind die Hungertoten weltweit von 8 Promille auf null gesunken, ist die Lebenserwartung von 35 auf 75 Jahre gestiegen, ist der Anteil der in Demokratien lebenden Weltbevölkerung von 10 auf 55 Prozent gewachsen.
      
  • Seit Ende des Zweiten Weltkriegs ist der Anteil der Weltbevölkerung an Analphabeten von 80 auf 10 Prozent gesunken, hat sich der Anteil der Kriegstoten weltweit von 15 auf einen pro 100 000 Menschen reduziert, während die Zahl der Nuklearsprengköpfe auf 10 000 gestiegen ist.
       
  • In den vergangenen vierzig Jahren sind in Westeuropa die Terroropfer von 400 auf 40 zurückgegangen, wie auch die Schwermetallbelastung in deutschen Gewässern von 2000 auf 600 Tonnen pro Jahr gesunken ist.

Was, Sie glauben das nicht oder es reicht Ihnen nicht zu einer positiven Lebenseinschätzung? Dann zählen Sie eben nicht zu den 74 % der von einem Meinungsforschungsinstitut in aller Welt befragten 40 506 Menschen im Alter von 12 bis 24 Jahren, die deutlich optimistisch in die Zukunft blicken; bei den Erwachsenen sind es ein Fünftel weniger. Allerdings fanden 46 Prozent der jungen Deutschen, dass es ihnen besser gehe als ihren Eltern.

Noch Fragen? Irgendwo muss doch die Zuversicht sich aufbauen, oder?

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Ist Stillstand doch Rückgang?

Nur noch wenige Wochen 2018 bzw. bis zur neuen Etappe. Wenn also jetzt schon ein Fazit gezogen werden soll, dann fehlt noch ein Sechstel, sodass wir uns auf ganz allgemeine und noch nicht endgültige Feststellungen beschränken müssen.

Die Grundlage für unsere Aus- und Fortbildungsarbeit liegt in einer konstruktiven Kommunikation mit vielen Kontakten und Dialogen, die zwar nicht immer die erwünschte und angemessene Resonanz, aber ganz still und leise ein Mindestmaß an Selbstbestätigung einbringt. Und doch stellen wir uns mit restlicher Kraft in höchstmöglicher Ausgewogenheit immer wieder den gewohnten und auch neuen Aufgaben, um letztendlich das Renommee unseres Vereins auf gutem Niveau zu halten.

Dabei müssen wir in diesem Zusammenhang dieses demnächst endende Kalenderjahr besonders deutlich an den überregionalen Ergebnissen unserer Wettschreiberinnen und Wettschreiber messen. Es ist wohl – trotz eines noch ausstehenden Wettbewerbs – ein besonders erfolgreiches in der Geschichte unseres Vereins. Deutsche Meisterschaften in Bad Blankenburg, Deutsche Seniorenmeisterschaften in Lübbenau, Verbandsmeisterschaften in Soltau haben schon quantitativ bemerkenswerte Teilnehmerzahlen aufgewiesen; aber 8 Titel, 5 Vizes sowie 5 dritte Ränge bestätigen uns eindrucksvoll als eine der deutschen Schreibhochburgen. Und dies geschieht in einem finanziellen Rahmen, der uns selbst gelegentlich hinsichtlich unserer Zuwendungen zu auswärtigen Wettschreiben zweifeln lässt.

Wenn wir hier immer wieder das Engagement unserer Schreiber sehr hoch einschätzen dürfen, dann spiegeln diese Leistungen bei externen und lokalen Wettbewerben unsere Kompetenz im „Schreibsport“ wider, die vor allem unsere Kooperation mit der Volkshochschule trägt und prägt, aber auch darüber hinaus kaum eine vernünftige Alternative zu unserer Arbeit aufkommen lässt. Diese Überzeugung allerdings dürfte ruhig öfter und nachdrücklicher gegenüber Dritten ausgedrückt werden, um so Unwissenheit, Gleichgültigkeit, Bequemlichkeit und anderes mehr wirkungsvoller anzugehen.

Haben wir sonst an dieser Stelle „mehr schlecht als recht“ resümiert und dem Taten folgen lassen wollen, dann stellen wir in diesem Jahr fest, dass der Glauben an, das Glück in bzw. der Glanz unserer Sache uns mit vielfältigen Hilfen ein Stück Vertrauen zurückgegeben hat. Unser Dank ist bei allen, die hierzu beigetragen haben, wann, wo und wie auch immer.

Und genau dieses Vertrauen in die Solidarität und Loyalität sowie immer auch die Harmonie unserer Stenofamilie erleichtert uns ganz sicher unsere fachliche Arbeit und die sich hieraus ergebenden sehenswerten Ergebnisse. Wir halten abschließend fest, dass wir diese pauschalen Erkenntnisse ganz sicher in unserer nächsten Jahreshauptversammlung mit Zahlen und Einzelheiten untermauern werden, und hoffen, dass uns die Gunst der Stunde bei unserem Nachwuchs weiterhin hold bleibt.

Eckehardt Hubitschka (Vorsitzender)

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Fröhliche Weihnachten …, all, überall!

Wie viel Gefühl und Sensibilität liegt in diesen 20 Buchstaben, die über vielfältigen Gedanken, Wünschen, Erwartungen stehen. Der  Kalender gesteht den meisten Mitmenschen in diesem Jahr fünf Tage dafür zu, die – möglicherweise nach dunklen Wochen – sehr viel Licht, Glanz und Glitzer in diese höchste Zeit des Jahres bringen sollen. Der grundsätzlichen Entscheidung eines jeden für materielle oder ideelle Werte dieses Festes sollen stets nach Heiterkeit, Freude, Überschwang Nachdenklichkeit mit Ruhe, Besinnung, Abstand gegenüberstehen.

Wir wünschen allen Mitgliedern und Kursteilnehmern sowie deren Familien den individuell passenden Mix dieser und anderer Merkmale zu Weihnachten.

Die Vereinsführung


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Zuletzt aktualisiert: 30.10.2018

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